XPULSE · Die modulare Systemplattform für den ganzen Tankwagen

Ein System für den ganzen Tankwagen.

XPULSE ist mehr als ein Messwertrechner. Die modulare Systemplattform verbindet Messung, Sicherheitsfunktionen, Bedienung und Kommunikation am Tankwagen. Sie lässt sich passend zum Fahrzeug konfigurieren und schrittweise erweitern.

Weltpremiere auf der ETX, 17. bis 19. September 2026 · Offizielle Launch-Präsentation Freitag, 18.09., 14:00 Uhr MESZ am Stand

XPULSE Core-Unit mit großformatigem Farbdisplay und angeschlossener XPANSION-Unit
Modular
Heute passend konfigurieren. Morgen gezielt erweitern.
Für den Fahrer
Für Handschuhe, Zeitdruck, Nachtbetrieb und lange Schichten entworfen.
Offen
Für unterstützte bestehende Messanlagen und Fremdsysteme vorgesehen.

Eine Plattform statt eines starren Einzelgeräts

Eine Core-Unit. Erweiterbar über XPANSION-Units.

Die Core-Unit gehört zu jeder XPULSE-Konfiguration. Sie übernimmt Rechenleistung, zentrale Steuerung und Bedienung am Fahrzeug.

XPANSION-Units nehmen steckbare Module für die Funktionen auf, die ein bestimmtes Fahrzeug, eine Messanlage oder ein Prozess tatsächlich benötigt. Zusätzliche XPANSION-Units ermöglichen komplexere Konfigurationen. Die LTE-GPS-Unit, eine Dachantenne mit integriertem LTE- und GPS-Modul, bindet das System per eSIM an Internet und Cloud an und liefert die Position per GPS/GNSS.

So entsteht keine überdimensionierte Standardlösung, sondern eine Plattform, die passend zur Aufgabe aufgebaut wird. Funktionen können später im Rahmen der technischen und regulatorischen Möglichkeiten ergänzt oder aktualisiert werden, ohne die gesamte Plattform zu ersetzen.

Die XPULSE Core-Unit: Eingänge, Steuerung, Konnektivität
Die Core-Unit verbindet Bedienung und Rechenleistung. XPANSION-Units nehmen Funktionsmodule auf, Schnittstellen ermöglichen die Anbindung unterstützter Geräte.
Core-Unit (XPU-COR)
Rechenleistung, Bedienterminal, Konfiguration und zentrale Steuerung
XPANSION-Unit (XPU-EXP)
Gehäuse, Stromversorgung und Anschlüsse für bis zu zehn steckbare Module, MID-Bereich versiegelbar
LTE-GPS-Unit (XPU-LTE)
Dachantenne mit LTE- und GPS-Modul, eSIM, Anbindung an Internet und Cloud
Steckbare Module
Power Module (XPM-POW), Dispense Control Module (XPM-DCO), Meter Module (XPM-MET), Digital Input Module (XPM-INP), Digital Output Module (XPM-OUT), Interface Module (XPM-IFA); in Vorbereitung: ValveBox, Bus-Module, Analogmodule, Power-Backup, Power-Management-Unit
Externe Systeme
unterstützte Messanlagen, Sensoren, Aktoren, Fahrzeug- und Unternehmenssysteme
Schematisches Beispiel: getrennte Geräte mit eigener Verdrahtung
Schematisches Beispiel: getrennte Geräte mit eigener Verdrahtung
Schematisches Beispiel: XPULSE mit einer Erweiterungseinheit
Schematisches Beispiel: XPULSE mit einer Erweiterungseinheit
XPANSION-Unit: zehn Steckplätze, MID- und Nicht-MID-Module farblich getrenntSteckbare Module hinter dem Frontglas, jedes mit eigener OLED-Anzeige

Für den Arbeitstag des Fahrers

Sicher bedienen, auch unter schwierigen Bedingungen

Fahrer arbeiten mit Handschuhen, unter Zeitdruck, bei wechselndem Licht und in langen Schichten. XPULSE ist für diese Bedingungen ausgelegt.

Die Core-Unit hat ein 10,1-Zoll-Farbdisplay mit 1280 × 800 Bildpunkten und 1.000 cd/m², entspiegelt und gehärtet, und fünf RGB-beleuchtete Tasten, bemessen für schwere Handschuhe nach MIL-STD-1472. Die Anmeldung erfolgt per NFC, RFID, biometrisch oder QR-Code; eine Kamera sorgt für den automatischen Tag- und Nachtmodus. Das Bedienkonzept setzt auf einen klaren Fokus, eindeutige nächste Schritte und eine redundante Darstellung kritischer Informationen durch Kombinationen aus Farbe, Form, Position, Text, Licht und Ton.

Der Fahrer sieht die Informationen, die er für den nächsten Arbeitsschritt braucht, klar dargestellt und schnell erfassbar.

Um drei Uhr früh zählt jede Taste.

  • für Handschuhe, Blendung und Nachtbetrieb ausgelegt
  • eine aktive Auswahl und ein nachvollziehbarer nächster Schritt
  • kritische Zustände nicht nur über Farbe codiert
  • lokale Bedienung wichtiger Funktionen ohne dauerhafte Cloud-Abhängigkeit
  • optionaler Schwenkarm für besseren Zugang bei Bedienung und Service
  • zweite Core-Unit auf der anderen Fahrzeugseite möglich
XPULSE Bedienoberfläche mit klar hervorgehobener aktiver Auswahl unter dunklen ArbeitsbedingungenCore-Unit: 10,1-Zoll-Display, fünf RGB-beleuchtete Tasten, Verbindung zur XPANSION-Unit

Vorhandene Technik einbinden

Integration beginnt bei dem, was bereits im Fahrzeug ist.

XPULSE ist für neue Fahrzeuge, Nachrüstungen und gemischte Bestände vorgesehen. Die Plattform kann unterstützte Messgeräte, Sensoren, Aktoren und Fremdsysteme einbinden.

Die Schnittstellen am Fahrzeug umfassen CAN und CAN-FD, Modbus, RS485, RS232, CANopen und J1939, WLAN, Bluetooth, NFC/RFID sowie eine offene API. Flexible Ein- und Ausgänge trennen die logische Funktion vom konkreten Feldgerät.

Offenheit ist dabei kein pauschales Kompatibilitätsversprechen. Jede Kombination wird anhand von Schnittstelle, elektrischer Auslegung, Konfiguration und regulatorischem Rahmen geprüft.

Integration besprechen
Rückseite von Core-Unit und XPANSION-Unit mit M12-Steckverbindern

Ein Arbeitstag, drei Betriebsmodi

Von der Beladung bis zum Lieferschein

1

Ladung

Fahrzeug vorbereiten, relevante Restmengen- und Verriegelungsbedingungen prüfen und die richtige Beladung unterstützen.

2

Planung

Die Aufgaben des Tages und die für die Lieferung relevanten Informationen klar darstellen.

3

Abgabe

Die Lieferung führen und dokumentieren, einschließlich relevanter Mengen-, Kammer-, Verriegelungs- und Beleginformationen.

XPULSE verbindet Messinformation mit Fahrzeug-, Produkt-, Auftrags- und Lieferkontext. Relevante Prozess-, Status-, Bedien- und Diagnoseereignisse können für die Nachvollziehbarkeit dokumentiert werden.

Für zentrale Aufgaben der Energielogistik

  • Tankwagenflotten
  • Heizöl- und Kraftstoffverteilung
  • Tankstellenbelieferung
  • Depots und Terminals

Die Plattform ist so angelegt, dass weitere Flüssigkeiten folgen können, die gemessen, gesichert und mit Nachweis abgegeben werden.

Bedienoberfläche: Zusammenfassung vor der Abgabe

Die passende Konfiguration

Die passende Ausbaustufe für Ihr Fahrzeug

Die Architektur sieht drei Ausbaustufen vor. Die passende Ausbaustufe richtet sich nach Fahrzeug, Aufgabe und Risiko. Entscheidend ist, welche Technik weiterarbeitet und welche Funktion dazukommt. Einmal eingerichtete Konfigurationen lassen sich speichern und wieder einspielen.

  1. Stufe 1 · Core-Unit allein

    Die Core-Unit als Bedien- und Anzeigeeinheit, ohne XPANSION-Unit.

    Typisch: die Füllstandsmessung der Kammern eines Fahrzeugs, oder die Ex-Bedieneinheit für bestehende Komponenten wie COP und SPD.

  2. Stufe 2 · Core-Unit plus XPANSION-Unit

    Die modulare Standardkonfiguration für Tankfahrzeuge: eine Core-Unit, eine XPANSION-Unit, die Module der Aufgabe.

    Geplanter Ausbau: Messwertrechner, COP, SPD, Füllstandsmessung und Cloud-Kommunikation auf einer Plattform. Die Funktionen werden gemäß Funktionsfahrplan ergänzt.

  3. Stufe 3 · Multi-XPANSION

    Mehrere XPANSION-Units an einer Core-Unit, bei Bedarf eine zweite Core-Unit auf der anderen Fahrzeugseite.

    Typisch: sehr komplexe Fahrzeuge mit vielen Kammern, wo mehr als zehn Module gebraucht werden.

Was in jeder Stufe gleich bleibt

Eine Bedienung
Dieselbe Core-Unit, dieselbe Software, dieselben fünf Tasten, von Stufe 1 bis Stufe 3.
Eine Konfiguration
Einmal eingerichtet, gespeichert und jederzeit wieder einspielbar.
Einfach erweitern
XPANSION-Unit ergänzen, Modul stecken, Konfiguration einspielen.

Die konkrete Konfiguration entsteht im technischen Gespräch. Kundenspezifische Erweiterungen sind nach Prüfung von Machbarkeit, Stückzahl, Sicherheitsanforderungen und Zertifizierungsumfang möglich.

Für regulierte und vernetzte Anwendungen entworfen

Sicherheit und Konformität beginnen in der Architektur.

Getrennte MAIN- und MID-Domänen, CAN-FD-Kommunikation AES-128-verschlüsselt. Vorgesehen sind Secure Boot, signierte Updates, TLS 1.3, rollenbasierte Zugriffe und Ereignisprotokollierung. Der MID-Bereich lässt sich versiegeln, EX- und Nicht-EX-Bereiche sind durch Trennwände getrennt. Der Sicherheitsansatz orientiert sich an CRA und NIS2.

XPULSE

Funktionsfahrplan

XPULSE startet als Messwertrechner und wächst Funktion für Funktion, in dieser Reihenfolge.

  1. 1 · Zum Start

    Messwertrechner für Durchflussmesser an Tankfahrzeugen, ausgelegt auf MID und Ex

  2. 2 · Im nächsten Schritt

    Integration einer Funkabfüllsicherung

  3. 3 · Danach

    Eichgenaue Füllstandsüberwachung mit Peilstabsystem für Tankfahrzeuge und stationäre Tanks, ausgelegt auf MID und Ex

  4. 4 · Weiterer Ausbau

    COP-System und SPD für Tankfahrzeuge

  5. 5 · In Vorbereitung

    Weitere Module: ValveBox mit vier oder sechs Kanälen, CAN-FD-Bus-Modul, Modbus-Bus-Modul, Analog-Eingangsmodul, Analog-Ausgangsmodul, Power-Backup-Modul, Power-Management-Unit

Geplante Reihenfolge, Änderungen vorbehalten.

XPULSE befindet sich in Entwicklung. Units und Module sind ausgelegt auf ATEX und IECEx, Zone 1, die MID-Module sind für die EU-Baumusterprüfung nach MID vorgesehen. Kennwerte, Maße und Abbildungen zeigen den aktuellen Entwicklungsstand. Kommuniziert werden ausschließlich dokumentierte Freigaben.

So starten Sie mit XPULSE

Drei Schritte zur passenden Konfiguration

  1. Aufgabe und Bedarf klärenFahrzeug, Messanlage, Sensorik, Nachrüstbedarf.
  2. Ausbaustufe wählenStufe 1, 2 oder 3.
  3. Konfiguration festlegenGemeinsam mit Secu-Tech. Wir beraten Sie gerne.

XPULSE live erleben

Besuchen Sie Secu-Tech auf der ETX in Halle 5, Stand H5-B05. Bei einer Vorführung zeigen wir Ihnen die Plattform und besprechen Ihre Fragen zu Fahrzeug, Messanlage oder Integration.

17. bis 19.09.2026 · Messe Kassel · Do/Fr 09:00 bis 17:00 Uhr · Sa 09:00 bis 16:00 Uhr

Demo-Termin reservieren

Solutions Guide Sichere Kraftstofflogistik

Der Solutions Guide Sichere Kraftstofflogistik (32 Seiten, Deutsch und Englisch) fasst Architektur, Bedienkonzept, Integration und Konfigurationswege zusammen.

Solutions Guide als PDF öffnen (6,7 MB)

FAQ

Fragen und Antworten

Was ist XPULSE?

XPULSE ist mehr als ein Messwertrechner. Die modulare Systemplattform führt Messung, Sicherheitsfunktionen, Bedienung und Kommunikation am Fahrzeug zusammen. Die XPULSE Core-Unit bündelt Rechenleistung und Bedienung. XPANSION-Units nehmen steckbare Module auf. Die Plattform lässt sich schrittweise erweitern. Vorhandene Secu-Tech-Sicherheitssysteme arbeiten unabhängig weiter. Bestehende Messanlagen und Sensoren werden nach technischer und regulatorischer Prüfung eingebunden. XPULSE ist für Tankwagenflotten, die Heizöl- und Kraftstoffverteilung, die Tankstellenbelieferung sowie Depots und Terminals vorgesehen.

Ist XPULSE bereits allgemein verfügbar?

XPULSE befindet sich in Entwicklung. Units und Module sind ausgelegt auf ATEX und IECEx, Zone 1, die MID-Module sind für die EU-Baumusterprüfung nach MID vorgesehen. Kennwerte, Maße und Abbildungen zeigen den aktuellen Entwicklungsstand. Kommuniziert werden ausschließlich dokumentierte Freigaben. So starten Sie mit XPULSE: Aufgabe und Bedarf klären, Ausbaustufe wählen, Konfiguration festlegen, gemeinsam mit Secu-Tech.

Ist XPULSE MID- oder ATEX-zertifiziert?

Units und Module sind ausgelegt auf ATEX und IECEx, Zone 1, die MID-Module sind für die EU-Baumusterprüfung nach MID vorgesehen. Kommuniziert werden ausschließlich dokumentierte Freigaben.

Kann XPULSE bestehende Messanlagen integrieren?

Die Plattform ist für unterstützte bestehende Messanlagen und Fremdsysteme vorgesehen. Die konkrete Kompatibilität hängt von Schnittstellen, elektrischer Auslegung, Konfiguration und regulatorischen Anforderungen ab.

Kann die Plattform später erweitert werden?

Ja, modulare Erweiterung und Aktualisierung gehören zum Architekturprinzip. Ob eine konkrete Erweiterung möglich ist, wird technisch und regulatorisch geprüft.

Ist XPULSE auch für Nachrüstungen geeignet?

XPULSE ist für neue Fahrzeuge, Nachrüstungen und gemischte Bestände vorgesehen. Der genaue Umfang wird pro Fahrzeug und Anlagenkonfiguration bestimmt.

Kann Secu-Tech kundenspezifische Funktionen entwickeln?

Kundenspezifische Module und Integrationen sind grundsätzlich möglich. Sie setzen eine Prüfung von Machbarkeit, Stückzahl, Sicherheit und gegebenenfalls Zertifizierung voraus.

Unternehmen

Secu-Tech in Kürze

5.000+
Tankstellen
500+
Tankfahrzeuge
500+
Ladearme

Secu-Tech entwickelt in Leobersdorf seit mehr als zwanzig Jahren elektronische Systeme für die sichere Handhabung, Überwachung und Dokumentation von Flüssigkeiten und Gasen. Im Einsatz: Tankwagenflotten, Depots, Tankstellen, stationäre Anlagen und weitere Industrieumgebungen. Secu-Tech ist nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert und verfügt über langjährige Erfahrung mit ATEX- und IECEx-Anwendungen.

FFG, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Dieses Projekt wird aus Mitteln der FFG gefördert (www.ffg.at).

Fragen zu XPULSE?

Unser Team beantwortet Ihre Fragen zu Fahrzeugtechnik, Messanlagen und der Einbindung vorhandener Geräte.

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